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Das SHINE Protokoll bei CFS von Dr. Jacob Teitelbaum

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Im Rahmen eines englisch-sprachigen Online-Kongresses sprach Dr. Jacob Teitelbaum über das chronische Fatigue Syndrom. Wer ist Dr. Jacob Teitelbaum und welche konkreten Tipps hat er für CFS-Betroffene als Experte auf dem Gebiet?

Darum geht es in diesem Blogartikel.

Warum Dr. Teitelbaum aus eigener Erfahrung beraten kann

Im Jahr 1975 erkrankte Dr. Jacob Teitelbaum an einer bösen Virusinfektion. Er studierte damals gerade Medizin, arbeitete nebenher als Krankenpfleger in einem Kinderkrankenhaus und hatte nur noch zweieinhalb Jahre bis zu seinem Abschluss.

Gleichzeitig gab es familiäre Probleme, die er versuchte zu lösen. Der Stress und die Virusinfektion warfen ihn komplett aus der Bahn. Nach etwa sechs Wochen konnte er gar nichts mehr tun. Schließlich musste er sein Medizinstudium abbrechen. Und da er nicht arbeiten konnte, wurde er obdachlos und übernachtete in Parks.

In dieser Zeit traf er Kräuterkundige, Ernährungsberater, Energiearbeiter und Naturheilkundige. Sie brachten ihm bei, was er tun musste, um wieder ganz gesund zu werden.

Und es klappte!

Als er wieder gesund war, setzte er sein Medizinstudium fort. In den letzten 45 Jahren forschte, schrieb und behandelte er Krankheiten wie CFS oder Fibromyalgie. Wichtig ist ihm dabei, eine wirksame Behandlung für alle zugänglich zu machen, auch für diejenigen, die kein Geld haben. Er möchte Betroffenen helfen, aus der Energiekrise herauszukommen.

Über seine Studien-Ergebnisse hat er ein Buch geschrieben: From Fatigued to Fantastic! Fourth Edition: A Clinically Proven Program to Regain Vibrant Health and Overcome Chronic Fatigue.

In diesem Blogartikel lassen wir ihn nun zu Wort kommen und geben das wieder, was er auf dem Online-Kongress an Wissen weitergegeben hat.

Ursachenforschung: Warum CFS so schwer zu diagnostizieren ist

Die Diagnose von CFS ist nicht einfach. Denn CFS ist rein technisch gesehen eher ein Syndrom als eine spezifische Krankheit, da es sich um eine Anzahl an Symptomen handelt, die viele Erkrankte gemeinsam haben. Die Ursachen sind sehr vielfältig und variieren von Person zu Person.

CFS kann durch jede Krankheit entstehen, sei es eine Infektion, eine Autoimmunerkrankung oder situativen Stress. Insgesamt gibt es über 100 Faktoren, die zu dieser Erkrankung beitragen können. Die Aufgabe des behandelnden Arztes/der behandelnden Ärztin ist herausfinden, welche Faktoren das bei der jeweiligen Person sind.

Zu Beginn wird der Patient in der Regel gefragt, ob er Schlafprobleme hat, was häufig der Fall ist. Die meisten Patienten geben außerdem an, dass sie erschöpft sind und unter einem Brainfog leiden. Viele haben Schmerzen. Nun gilt es mithilfe verschiedener Tests herauszufinden, was die Ursache für das Ungleichgewicht im Körper des Patienten ist.

Eine weitere nützliche Unterscheidung bei der Ursachenforschung ist laut Dr. Teitelbaum, ob die Krankheit plötzlich oder allmählich beginnt:

Wenn der Patient sagt, dass es ein schleichender Beginn war und er sich vor etwa fünf bis zehn Jahren schlecht gefühlt hat, könnte CFS durch eine Mischung aus Candida- und Autoimmunkrankheiten verursacht worden sein. Zu den auslösenden Faktoren gehören auch chronische Stresssituationen und Missbrauchsgeschichten.

Treten die Symptome dagegen plötzlich auf, könnten infektiöse Verletzungen und Dinge nach der Schwangerschaft als Ursachen in Frage kommen.

Ein einfacher Test ist die Blutsenkung (man testet hierbei, wie schnell sich die roten Blutkörperchen am Boden des Teströhrchens absenken). So lässt sich auch eine niedrigere Entzündungsrate herausfinden. Wenn der Wert über 20 liegt, könnte es sich um eine Autoimmunerkrankung handeln. Die meisten Infektionen lösen den Entzündungstest nicht aus.

Durch einen multifaktoriellen Ansatz aus der Energiekrise herausfinden

Wie Dr. Teitelbaum ausführte, verbrauchst du bei CFS aus verschiedenen Gründen mehr Energie, als du erwirtschaften kannst. Das führt dann dazu, dass ein Schutzschalter ausgelöst wird: der Hypothalamus, ein kleiner mandelgroßer Bereich im limbischen System. Der Hypothalamus steuert dein gesamtes Hormonsystem.

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Der Hypothalamus (fehl) steuert deinen Schlafzyklus, weshalb du nicht schlafen kannst, obwohl du erschöpft bist. Außerdem steuert er die autonome Funktion, die orthostatische Regulation und viele andere wichtige Faktoren.

Das CFS ist also im Wesentlichen eine Energiekrise, die unseren Kreislauf und das Immunsystem durcheinanderbringt. Wenn man durch verschiedene Tests der Ursache für die Energiekrise auf die Schliche gekommen ist, kann man eine entsprechende Behandlung einleiten.

Dr. Teitelbaum betont: Bei der Behandlung von CFS oder auch Fibromyalgie handelt es sich stets um einen multifaktoriellen Ansatz. Es müssen immer mehrere Dinge angegangen werden. Dafür entwickelte er das S.H.I.N.E.-Protokoll für Menschen mit CFS oder Fibromyalgie, um über mehrere Wochen oder Monate aus der Energiekrise herauszufinden.

Das S.H.I.N.E.-Protokoll vorgestellt

S.H.I.N.E. ist ein Akronym. Die Buchstaben stehen für 5 Themengebiete, die bei CFS eine Rolle spielen und behandelt werden sollten:

Schlafoptimierung

Hormone/Bluthochdruck/autonome Dysfunktionen

Infektionen

Nahrung

Exercise (Bewegung)

Dieses von Dr. Jacob Teitelbaum entwickelte S.H.I.N.E.-Protokoll wurde einer Doppelblindstudie unterzogen, welche ergab, dass es sich nicht lediglich um ein Placebo, sondern um eine hochwirksame Behandlung handelt. Sehen wir uns die einzelnen Buchstaben genauer an:

S wie SCHLAFOPTIMIERUNG im S.H.I.N.E.-Protokoll

Warum ist Schlaf so wichtig? Wenn du gut und ausreichend schläfst, dich gut ausruhst und tief entspannst, wirst du dich viel besser fühlen.

Schlaf ist keine Zeitverschwendung.

Die durchschnittliche Schlafdauer variiert zwar von Mensch zu Mensch, aber grundsätzlich ist Schlaf sehr wichtig, nicht nur für die Energiegewinnung, sondern auch für die kognitiven Funktionen. Ein Großteil der Reparaturvorgänge in unserem Körper findet während des Schlafs statt. Du musst also alles tun, was es braucht, um einen festen Schlaf zu bekommen.

Tipps dazu gibt es genug. Im Schlaf werden Wachstumshormone gebildet, die wichtig sind, um jung zu bleiben und das Gewebe zu reparieren.

In einer Studie hat man Medizinstudenten in Ausbildung 48 Stunden lang nicht in den Tiefschlaf fallen lassen. Nach 48 Stunden hatten sie Schmerzen. Grund dafür waren die typischen am Tage auftretenden kleinen Mikrorisse, die normalerweise während des Schlafs heilen. Aufgrund des Schlafmangels hatten sie keine Chance zu heilen.
Die Studie zeigt, wie entscheidend guter Schlaf für das Immunsystem ist.

Und für alle, die noch einen zusätzlichen Grund zum Schlafen brauchen, hat Dr. Teitelbaum diese Info: Du siehst zehn Jahre jünger aus, wenn du richtig schläfst und Sex hast, weil du im Schlaf, beim Sex und beim Sport Wachstumshormone bildest. (Wobei Sport natürlich bei CFS nicht möglich bzw. kontraproduktiv ist).

Wenn du am nächsten Tag keinen angemessenen Tiefschlaf bekommst, ist dein gesamtes Nervensystem erschöpft und du fühlst dich müde und schlapp. Laut Dr. Teitelbaum gibt es Untersuchungen, die zeigen, dass man durchschnittlich fast drei Kilo zunimmt und ein 30 Prozent höheres Risiko hat, fettleibig zu werden, wenn man nicht genug Schlaf bekommt.

Schlafhygiene ist also ein wichtiges Thema bei CFS.

H wie HORMONFAKTOR im S.H.I.N.E.-Protokoll

Hormone sind das Kommunikationssystem unseres Körpers. Mit ihrer Hilfe kommuniziert ein Teil des Körpers mit dem anderen und sagt ihm, was er zu tun hat. Klappt das nicht, läuft alles nur auf Sparflamme. Der Hypothalamus-Hypophysen-Zugang ist dabei der kleine Stromkreisunterbrecher, der die Hormone steuert.

Wenn du dich krank fühlst und eine Arztpraxis aufsuchst, veranlassen die Ärzte in der Regel erst einmal einen Bluttest.

SCHILDDRÜSE:
Liegt dein Schilddrüsenwert (der TSH-Wert) im normalen Bereich, sagt dir der Arzt oder die Ärztin, dass alles normal ist. Es wäre aber laut Auffassung von Dr. Teitelbaum trotzdem wichtig, dass man sich auch deine Symptome anschaut, selbst wenn im Blutbefund alles im normalen Bereich liegt.

Dr. Teitelbaum ist der Ansicht, dass fast jeder Mensch mit CFS und Fibromyalgie einen Versuch mit Schilddrüsenhormonen verdient, insbesondere wenn du eines oder zwei der folgenden Symptome für eine Schilddrüsenunterfunktion hast: Müdigkeit, Schmerzen, Gewichtszunahme, Kälte, Unverträglichkeiten.

Er vertritt die Auffassung, dass kein Test zuverlässig sagen kann, ob und wie viel Schilddrüsenhormone jemand benötigt. Wenn man Symptome hat, soll man das Hormon ausprobieren und schauen, wie es sich anfühlt. Der TSH-Test ist seiner Meinung nach der furchtbarste Test, der jemals in der Geschichte der Menschheit entwickelt wurde, und bei manchen Patienten eben nicht zuverlässig.

NEBENNIERENHORMONE:
Eine Nebennierenunterfunktion ist kompliziert zu diagnostizieren. Ein Anzeichen für eine Nebennierenschwäche ist, dass du reizbar wirst, wenn du Hunger hast. Ist das bei dir der Fall, solltest du deine Nebennieren unterstützen. Auch ein niedriger Blutdruck, wiederkehrende Halsschmerzen und geschwollene Drüsen im Nacken deuten auf eine niedrige Nebennierenfunktion hin. Wenn du gerade Eheprobleme hast oder mitten im Scheidungsprozess steckst (oder andere hohe Stressfaktoren hast), ist die Wahrscheinlichkeit besonders hoch, dass deine Nebennieren erschöpft sind.

Nebennieren-Nahrungsergänzungsmittel können bei den meisten Menschen den Mangel sehr schnell ausgleichen, wie Dr. Teitelbaum weiter ausführte. Den Menschen, die mehr Unterstützung brauchen, wird bioidentisches Cortisol verschrieben. In den sehr kleinen Dosen, wie CFS-Betroffene sie benötigen, sind diese Mittel laut Dr. Teitelbaum außerordentlich sicher.

FORTPFLANZUNGSHORMONE:
Bei 70 Prozent der Männer mit CFS oder Fibromyalgie ist der Testosteronspiegel extrem niedrig. Das kann laut Dr. Teitelbaum behandelt werden, indem man einfach die körpereigene Produktion durch Clomifen anregt.

Frauen wiederum haben meist einen niedrigen Östrogen-, Progesteron- und Testosteronspiegel. Forschungen von Professor Hilary White in Dartmouth haben gezeigt, dass eine winzige Dosis Testosteron bei Frauen mit Fibromyalgie die Schmerzen lindern kann, selbst wenn der Bluttest normal ist. Und wie erkennst du, ob du Östrogen und Progesteron brauchst? Wenn deine Fibromyalgiesymptome während deiner Menstruation schlimmer sind.

Das Wichtigste bei der Arbeit mit Hormonen ist, dass du großen Wert darauf legst, auf deinen Körper zu hören.

Achtung:
Eine der Gefahren bei der Einnahme von Hormonpräparaten besteht darin, dass die Menschen zeitgleich eine große Menge an Koffein zu sich nehmen und dann denken, dass die Hormonpräparate bei ihnen nicht wirken.

Denk also immer daran: Sowohl die Dosierung als auch der Zeitpunkt der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln ist entscheidend! Bei vielen Menschen braucht es nur winzige Mengen, um die volle Wirkung zu erzielen. Die reguläre Dosis würde sie umhauen. Deshalb wird oft geraten, langsam und mit niedrigen Dosen zu beginnen.

Dr. Teitelbaum rät außerdem, die Pawlow’sche Reaktion zu beobachten, und das geht so: Du nimmst eine Tablette und steckst sie in den Mund und fragst dich, was sie bewirkt. Bei CFS ist es laut Dr. Teitelbaum wichtig, dass du lernst, dich in Bezug auf dein gesamtes dorsales vagales System sicher zu fühlen.

Sich sicher zu fühlen ist entscheidend für die Heilung dieser Krankheit, also trage die Tablette ein paar Tage lang mit dir herum. Wenn du dich sicher fühlst, schlecke sie ab und gib ihr ein paar Tage Zeit. Schlecke sie einfach einmal am Tag ab, bis du dich richtig sicher fühlst.

Wenn du dich sicher fühlst, knabberst du ein bisschen am Rand und hörst auf deinen Körper. Dann nimm nur die halbe Tablette. Es kann gut sein, dass eine halbe Tablette bei dir so viel bewirkt wie vier Tabletten bei jemand anderem.

I wie INFEKTIONEN im S.H.I.N.E.-Protokoll

Es gibt nicht die eine Infektion, die die Hauptursache für CFS und Fibromyalgie ist, sondern eine Vielzahl von Infektionen kann die „Sicherung“ auslösen.

Eine der häufigsten Infektionen, von der wir alle schon gehört haben, ist die Borreliose.

An dieser Stelle möchten wir dich auf das Interview mit Dr. Hopf-Seidel hinweisen, in der du viele wissenswerte Infos bzgl. Borreliose und andere Co-Infektionen bekommst.

N wie NAHRUNG im S.H.I.N.E.-Protokoll

Die richtige Ernährung ist entscheidend für die Energieproduktion – für die meisten von uns CFS-Betroffenen nichts Neues. Wenn du dich jetzt aber fragst, welche Vitamine, Mineralien und Nährstoffe du genau brauchst, lautet die Antwort von Dr. Teitelbaum: Alle.

Denn der Bedarf an Mikronährstoffen steigt aufgrund der schlechten Darmfunktion bei CFS-Patienten, gleichzeitig sinkt die Aufnahme.

In der üblichen westlichen Ernährungsform geht über die Hälfte der Vitamine und Mineralstoffe in der Nahrung bei der Verarbeitung verloren! Außerdem stammen im Durchschnitt 18 Prozent der Kalorien aus Zucker und 18 Prozent aus Weißmehl. Es ist das erste Mal in der Geschichte der Menschheit, dass die Menschen gleichzeitig fettleibig und unterernährt sind. Der Grund dafür ist, dass der Nahrung die Nährstoffe entzogen werden. Rat von Dr. Teitelbaum: Jeder braucht ein System zur Energieauffrischung und ein gutes Multivitaminpräparat.

Darüber hinaus empfiehlt er

Ribose:
Es wurden zwei Studien veröffentlicht, die zeigen, dass Ribose das entscheidende Energiemolekül im Körper ist. Dein Körper nutzt sie, um Energiemoleküle wie ATP herzustellen, das aus Ribose und Phosphat besteht. Die Ribose erhöht die Energie im Durchschnitt um 61 Prozent, wenn wir dreimal täglich 5 Gramm einnehmen.

Zucker:
Was die Ernährung angeht, musst du den Zucker einschränken. Du kannst Obst essen, aber keine Fruchtsäfte. In einer Orange stecken etwa zwei Löffel Zucker; trinkst du aber ein Glas Orangensaft, dann sind es schon etwa zwölf Löffel. Iss also die Orange und lass die Säfte weg.

Salz:
Salz ist dein Freund: Erhöhe deinen Salzkonsum, denn Salz ist dein Freund. Dein Körper will mehr Salz, um den Blutdruck aufrechtzuerhalten, also gib es ihm! Trinke auch mehr Wasser, selbst wenn du dir dann vorkommst wie ein Fisch (oder wie ein Rennpferd, weil du dann so viel pinkeln musst …).

Abgesehen davon fühlen sich die meisten Menschen mit einer proteinreichen Ernährung besser. Aber jeder und jede ist anders. Finde heraus, was sich am besten anfühlt und verwende beim Thema Essen deinen gesunden Menschenverstand.

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E wie EXERCISE/BEWEGUNG im S.H.I.N.E.-Protokoll

Es gibt einen bestimmten Punkt, bis zu dem du körperlich aktiv sein kannst. Wenn du aber über diesen Punkt hinausgehst, wirst du crashen. Dieser Punkt ist bei jedem anders, abhängig von der Schwere der Erkrankung.

Dr. Teitelbaum rät deshalb zurecht, kein anstrengendes sportliches Training zu machen, da es dadurch zu einem Crash kommen kann. Denn du erzeugst noch nicht genug Energie, um schwere Aufgaben bewältigen zu können.

Beim Gehen solltest du beobachten, wie viel du bequem gehen kannst. Wenn du dich dabei gut fühlst und es dir am nächsten Tag besser geht, dann halte dieses Niveau – auch wenn es nur der Weg zum Briefkasten ist – acht bis zehn Wochen lang. Nach zehn Wochen mit dem S.H.I.N.E.-Protokoll wird deine Energieproduktion laut Dr. Teitelbaum in die Höhe schießen, und dann kannst du anfangen, alle zwei bis drei Tage 50 Schritte mehr pro Tag zu machen.

Bitte beachte: Wenn du vor lauter Angst gar nicht trainiert, läufst du Gefahr, deine Muskeln und deine Kondition zu verlieren. Das solltest du unbedingt vermeiden.

Das S.H.I.N.E.-Protokoll durch mentale Übungen unterstützen

Bei allen Krankheiten besteht eine Verbindung zwischen Körper und Geist. Multiple Sklerose wird beispielsweise nach den Aussagen einiger Mediziner oft mit unterdrückter Wut in Verbindung gebracht, bei Eierstockkrebs sind die Betroffenen oft ziemlich hilflos und hoffnungslos. I

nteressant auch: Untersuchungen haben gezeigt, dass das Risiko eines Herzinfarkts bei Feindseligkeit um das Dreifache steigt.

Daher rät Dr. Teitelbaum, neben dem S.H.I.N.E.-Protokoll auch mentale Übungen zu machen. So können wir es schaffen, dass der Hypothalamus, der im limbischen System den Stromkreislauf im Gehirn unterbrochen hat, wieder eingeschaltet wird und die Energie wiederhergestellt wird.

Viele Betroffene nehmen, auch wenn sie sich nach dem S.H.I.N.E.-Protokoll besser fühlen, weiterhin irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel ein.

Das ist eine Art Krücke.

Um die Tabletten loszuwerden, empfiehlt er ein Verfahren namens DNRS (steht für: Dynamic Neural Retraining System) von Annie Hopper. (Anmerkung von Fasynation: Auch andere Programme wie ANS REWIRE oder das GUPTA Programm bieten ähnliches an.)

Einschalten des Stromkreisunterbrechers

Der erste Schritt ist das Einschalten des Stromkreisunterbrechers: mentale Übungen für etwa zwei Monate und etwa eine Stunde pro Tag. Das hört sich erst einmal viel an, doch bei etwa 70 Prozent der Menschen verbessert sich dadurch ihr Energielevel ziemlich dramatisch. Es wurde berichtet, dass von CFS Betroffene auf diese Weise von einer 2 (bettlägerig) auf eine 9 gekommen sind (normal und gesund).

Hinweis: Das Gupta Programm bietet dir viele gute mentale Übungen, um dein autonomes Nervensystem wieder neu auszurichten und zu konditionieren.

Alte Traumata loslassen

Schritt zwei besteht darin, die Energie alter Traumata wie Missbrauchserfahrungen oder andere schlimme Erlebnisse loszulassen. Eine sehr einfache Methode zum Loslassen, die Dr. Peter Levine entwickelt hat, nennt sich Zittern. Die meisten Säugetiere haben in ihrem Leben zumindest ein Trauma erlebt, zum Beispiel wurden sie fast von einem Löwen getötet und sind entkommen; die Energie des Traumas lassen sie durch Zittern los.

Manchmal kommt es auch bei uns Menschen vor, dass man alleine dasitzt und sich schütteln möchte. Mach das, wenn dir danach ist – shake it off! Wer mehr darüber lernen möchte: denen empfiehlt Dr. Teitelbaum das Buch „Waking the Tiger“ von Dr. Peter Levine.

Eine weitere Strategie, die er erwähnt und die hilfreich sein kann, ist EFT (Emotional Freedom Technique).

Deine persönliche Entdeckungsreise

So weit die Ausführungen von Dr. Teitelbaum anlässlich des Online-Kongresses. Vielleicht war ja auch für dich der eine oder andere Tipp dabei, den du ausprobieren möchtest?!

Wichtig ist ja, dass wir für uns immer schauen, was gerade in unsere Situation passt. Deshalb möchten wir dir gleich noch ein paar weitere Blogartikel empfehlen, die dir weiterhelfen könnten:

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