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Die Heilungsgeschichten von Ulrike und Manuel

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Du liest hier von zwei Personen, die heftig unter ME/CFS gelitten haben. Anstatt die trostlose Prognose von Ärzten oder Internetseiten hinzunehmen, haben sie nicht nur an der Hoffnung auf Gesundung festgehalten sondern die Heilung auch tatsächlich erlebt.

Mit diesen zwei unterschiedlichen CFS Heilungsgeschichten möchte ich eine kräftige Portion Hoffnung versprühen. Denn im Duft dieser Hoffnung lässt sich der momentane Zustand viel besser ertragen.

Und dieser Duft kann gleichzeitig neue Impulse freisetzen, um weitere Impulse auszuprobieren.

Denn ME/CFS ist keine Endstation.

Das schreibe ich mit fester Überzeugung, obwohl ich mittlerweile seit einem Jahr fast nur im Bett oder auf dem Sofa liege und sich immer noch keine körperliche Besserung eingestellt hat.

Noch nicht.

Aber ich bleibe dran und hoffe weiter.

Ich hoffe, du auch?!

Ulrike und ihre Heilungsgeschichte durch Traditionelle Chinesische Medizin

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Ulrike Preu liebt das Leben. Im Orchester lebt sie als Geigerin ihren Traumjob. Mit ihrem Mann ist sie viel in der Natur unterwegs.

Und dann verändert sich Ende 2014 ihr Leben von einem Tag auf den anderen.

Es fängt mit einem Infekt an.

Grippig und schlapp erwartet sie, dass es ihr nach ein paar Tagen wieder besser geht. Aber die Erschöpfung und die Schmerzen bleiben. Auch die Verdauung versagt.

Viele Monate schleppt sich Ulrike von einem Arzt zum nächsten. Aber keiner kann ihr helfen. Die Fatigue bleibt. Herzrasen und Atemnot plagen sie.

Nach vielen Monaten Ärzte-Odyssee erkennt sie, dass die schulmedizinische Behandlung ihr alleine nicht helfen kann. Sie sucht nach zusätzlichen alternativen Wegen und versucht alle möglichen Therapien aus.

Irgendwann stößt sie auf die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). Die Ernährungsumstellung nach den Richtlinien von TCM verbessert ihren Zustand um 20%. Auch die Bewegungsmeditation QiGong bringt ihr Verbesserung. Mentaltraining und Gedankenhygiene spielt in der TCM ebenfalls eine wichtige Rolle. Auch diese innere Arbeit stärkt ihren Körper spürbar.

Durch viel Achtsamkeit und Selbstfürsorge krabbelt Ulrike langsam immer mehr aus ihrem Loch heraus.

Immer wenn sie ihre persönliche Therapie vernachlässigt und sich gehen lässt, geht auch die Energie wieder und lässt sie schlapp und müde zurück.

Aber sie bleibt dran und drei Jahre später „erntet sie immer mehr die süßen Früchte“, wie sie selbst in ihrem Blog schreibt.

Mittlerweile arbeitet Ulrike als ausgebildete Gesundheitstrainerin nach Traditioneller chinesischer Medizin. Ihre Geschichte und wie sie dir helfen kann – das kannst du auf ihrer Webseite nachlesen oder in ihrem Blog.

Manuel und seine Heilung durch das Gupta Programm

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Der 14.06.2015 sollte sein Leben für immer verändern.

Manuel Manegold liebt Sport, hat sein Masterstudium gerade beendet und arbeitet als Ingenieur.

An dem besagten Tag ist das Wetter besonders gut und er verbringt viele Stunden mit Kitesurfen. Wie immer ist er nach so einem Tag ausgepowert, aber dieses Mal ist es anders. Etwas stimmt nicht. Er fühlt sich hundeelend, total ausgezehrt, hat die verschiedensten Schmerzen.

Sechs Monate vorher erkrankte Manuel übrigens am Pfeifferischen Düsenfieber (EBF-Virus). Es hatte ihn Wochen gekostet, bis er wieder einigermaßen auf die Beine kam. So richtig auskuriert hatte er sich wohl nicht, denn er fühlte sich seitdem nie wieder zu 100% fit. Aber er konnte trotzdem wieder Sport machen, wie eben an diesem besagten Tag.

Und dieses Mal sind die Symptome und die Fatigue noch schlimmer als beim besagten EBV-Virus. Manuel kann nicht mehr richtig schlafen, ist völlig ausgepowert, Sport ist nicht mehr möglich. Bei jeder Anstrengung reagiert sein Körper allergisch – wie es bei ME/CFS eben häufig ist.

Und das Schlimme: Es wird nicht besser.

Die Ärzte sind ratlos und können ihm nicht wirklich helfen.

Manuel beginnt mit allen möglichen kostspieligen Therapien, Nahrungsergänzungsmitteln und weiteren Untersuchungen.

Ein Arzt stellt ihm nun endlich die Diagnose CFS. Eine weitere Ärztin versichert ihm, dass CFS nicht heilbar ist. Und seine Internet-Recherchen lassen ihn noch mehr verzagen.

Nach fünf Monaten stößt Manuel auf Akupunktur und spürt tatsächlich Besserung. Aber der nächste Rückfall steht kurz bevor. Und so erlebt Manuel in den nächsten Jahren eine ganze Reihe an Verschlechterungen, hoffnungsvollen kleinen Verbesserungen und niederschmetternden weiteren Diagnosen und Rückfällen.

Manuel ist mittlerweile meist bettlägerig, immer hilfloser und leidet teilweise Todesangst. Irgendwann kann er sich in seiner Wohnung nur noch im Rollstuhl fortbewegen.

Und dann stößt Manuel auf das Gupta-Training. Seine Heilungsgeschichte kann beginnen.

Ashok Gupta litt ebenfalls unter ME/CFS und hat nach seiner Heilung dieses sehr empfehlenswerte und wissenschaftlich fundierte Training entwickelt, das mittlerweile tausenden Erkrankten geholfen hat. Hauptsächlich geht es in dem Programm um das bewusste neue Anordnen der Gehirnstruktur und die Neuaktivierung des Vagus-Nerven.

Jeden Tag beschäftigt sich Manuel mit dem Programm, macht die (meist mentalen) Übungen und Meditationen. Und er erlebt, wie es ihm langsam immer besser geht.

Im Juli 2019 kann Manuel wieder Sport machen und ist glücklicher und optimistischer als je zuvor.

Heute macht Manuel auf seiner Webseite Mut für das Gupta-Programm und begleitet Betroffene als Coach.

Seine gesamte Geschichte erzählt er übrigens in diesem Facebook-Eintrag und auf seiner eigenen Webseite.

Mein persönliches Fazit

Diese zwei Heilungsgeschichten machen mir Mut, dass auch ich den für mich passenden Weg finde.

In vielen Heilungsgeschichten auf dieser Website spielt übrigens die Schulmedizin keine große Rolle. Aber das darf nicht bedeuten, dass schulmedizinischen Ansätze und Ärzte nicht wichtig sind.

ME/CFS ist eine sehr komplexe Krankheit und kann die verschiedensten Ursachen und Auslöser haben. Wahrscheinlich ist es eine Kombination aus verschiedenen Ursachen.

Deshalb gehe ich selbst auf der zweispurigen Straße.

  1. Auf der einen Seite ärztliche Untersuchungen und schulmedizinischen Ansätze. Momentan steht bei mir z.B. an, die Zähne sanieren zu lassen. Denn auch diese können eine erhebliche Auswirkung haben.
  2. Auf der anderen Seite alternative Möglichkeiten. Z.B. meditiere ich viel. Mache „innere Arbeit“. Löse alte Emotionsblockaden auf. Und achte sehr auf meine Gedankenhygiene.

Und ich höre nicht auf daran zu glauben, dass auch ich eines Tages meine eigene Heilungsgeschichte hier erzählen kann.

Was sind deine momentanen Ansätze und Wege?

Danke fürs Teilen

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