Lexikon zu ME/CFS + Long Covid

In diesem Lexikon findest du Begriffe, die direkt oder indirekt mit ME/CFS und Long Covid zu tun haben. Viele Begriffe betreffen nicht direkt die Krankheit, sondern Themen, Problemfelder und Stichworte, die für das Verständnis der Erkrankung und für Diagnose und Therapie wichtig sein können.

Du kannst dieses Lexikon als Nachschlagewerk nutzen oder auch, um dich systematisch mit dem Thema zu beschäftigen. Wenn du die Erklärungen aller Begriffe einmal durchliest, hast du einen ersten Überblick und kannst dann entscheiden, zu welchen Themen du mehr lesen oder hören möchtest.

Bitte beachte: Diese Liste beansprucht keine Vollständigkeit oder 100%ige Richtigkeit. Sie ist nicht von Medizinern erstellt, sondern von uns als Betroffene. Wenn du Fehler entdecken solltest oder einen Begriff vermisst, schicke uns gerne eine Nachricht über das Kontaktformular.

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Abilify
Das Medikament Aripiprazole (Abilify) ist ein Antipsychotikum, um Menschen mit Schizophrenie und Bipolar-I-Störung zu behandeln. Studien und auch ME/CFS Betroffene berichten, dass es niedrig dosiert zur deutlichen Verbesserung geführt hat. Gleichzeitig kann es aber beim Absetzen auch starke Nebenwirkungen haben, was (selten) berichtet wurde.


Allergien
Allergien treten auf, wenn das Immunsystem eine Substanz als Bedrohung ansieht und sie bekämpft. Es gibt viele verschiedene Arten von Allergien. Die häufigsten sind Nahrungsmittelallergien, Inhalationsallergien und Hautallergien. Bei ME/CFS verstärken oder häufen sich oft Allergien bis hin zur Multiplen Chemikalien Sensitivität (MCS).


Allostatische Überlastung
Die allostatische Überlastung ist eine chronische Aktivierung der Stressreaktion unseres Organismus. Die Stressreaktion kann durch Infekte, stille Entzündungen, Traumata, Borreliose, Giftstoffe, Schwermetalle oder andere Faktoren getriggert werden. Wenn mehrere Stressoren zusammenkommen, kann es zu einer Überlastung kommen.

Eine ständige Überlastung bringt den Organismus aus seiner Homöostase und führt letztlich zu vielen Fehlregulationen, wie eben bei ME/CFS der Fall ist. Deshalb ist die Ursache bei ME/CFS grundsätzlich immer auch eine allostatische Überlastung.


Amalgam
Amalgam ist ein hoch toxischer Zahnfüllstoff, der zu 50 % aus Quecksilber besteht und zu Vergiftungen und Entzündungen im Organismus führen kann. Aus Sicht der ganzheitlichen Naturheilkunde können generell Metalle im Mund (sowie auch wurzelbehandelte Zähne) die Genesung bei ME/CFS verhindern.


Aminogramm
Ein Aminogramm ist eine Analyse, die die Menge und das Verhältnis der verschiedenen Aminosäuren in einer biologischen Probe, typischerweise im Blut oder Urin, misst. Aminosäuren sind die Bausteine von Proteinen, die eine entscheidende Rolle im Körper spielen, da sie an vielen biologischen Prozessen beteiligt sind.

Ein Aminogramm kann verschiedene Informationen über den Stoffwechsel und die Gesundheit liefern, um z.B. auch die Wirksamkeit einer Ernährung oder von Therapien zu messen.


Amygdala
Die Amygdala ist ein kleiner, mandelförmiger Kern im Gehirn, der eine wichtige Rolle bei der Verarbeitung von z.B. Angst und Stress spielt. Sie ist Teil des limbischen Systems, eines Netzwerks von Gehirnstrukturen, die mit Emotionen, Verhaltensweisen und Erinnerungen verbunden sind.

Bei einer chronischen Überbelastung psychischer und/oder körperlicher Natur kann sich die Amygdala abkapseln und es kommt zu einer Dysfunktion des autonomen Nervensystems. Viele Experten gehen davon aus, dass diese Fehlregulation des ANS der gemeinsame Nenner aller ME/CFS Erkrankungen ist.


ANS Rewire
ANS Rewire ist ein englischsprachiges online Selbsthilfeprogramm von Dan Neuffer. Dan war selbst viele Jahre an ME/CFS erkrankt und befasste sich 10 Jahre mit möglichen Ursachen und Zusammenhängen. Nach seiner eigenen Heilung hilft er weiteren Betroffenen mit seinem Programm. Mehr darüber erfährst du hier .


Antikörper und ANA
Antikörper sind Immunproteine, die vom Körper produziert werden, um Fremdkörper wie Bakterien und Viren zu erkennen und zu neutralisieren. Bei ME/CFS sind die Antikörper oft gestört und greifen auch körpereigene Strukturen an. Antinukleäre Antikörper (ANA) können darauf hinweisen, ob Antikörper gegen körpereigene Zellen vorhanden sind. Sie werden dann bestimmt, wenn ein Verdacht auf eine Autoimmunerkrankung vorliegt.


Atmung
Die richtige Atmung ist für das autonome Nervensystem, bei oxidativem Stress und generell für die Selbstheilungskräfte immens wichtig. Statt Brustatmung und Mundatmung ist es wesentlich gesünder, die Bauchatmung (Zwerchfellatmung) und die Nasenatmung anzugewöhnen.


ATP (in Mitochondrien)
ATP steht für Adenosintriphosphat und ist ein Nucleotid, das aus Adenosin und drei Phosphaten besteht und eine wichtige Rolle in der Energieversorgung der Zellen spielt. Die ATP-Moleküle werden in den Mitochondrien, den Zellkraftwerken, gebildet. In den Mitochondrien wird die zelluläre Atmung durchgeführt, bei der Sauerstoff und Glukose zu Wasser und Kohlendioxid verbrannt werden. Die dabei freigesetzte Energie wird in ATP umgewandelt und dann den Zellen zur Verfügung gestellt. Bei ME/CFS ist diese Energieversorgung nicht mehr gewährleistet, was zur Mitochondriopathie führt.


Ausschluss-Diagnose
Da mehrere Krankheiten dieselben Symptome aufweisen können, braucht es in solchen Fällen eine Ausschlussdiagnose bzw. Differenzialdiagnose. Dabei werden alle in Frage kommenden Ursachen für die Symptome geprüft, um herauszufinden, welche Krankheiten man ausschließen kann. Bei ME/CFS gibt es mehrere Krankheiten, die ähnliche Symptome aufweisen, z.B. Borreliose, HIV oder in einigen Fällen auch ein Tumor.

Lies hier über 35 mögliche Ursachen für ein Fatigue-Syndrom.


Autoimmunerkrankung
Autoimmunerkrankungen sind solche Krankheiten, bei denen das körpereigene Immunsystem gegen bestimmte Körperzellen oder Gewebe gerichtet ist. Die Zellen bzw. das Gewebe ist sozusagen immun gegen das eigene System. Häufig Autoimmunerkrankungen sind Hashimoto-Thyreoiditis, Morbus Crohn, rheumatoide Arthritis, Typ-1-Diabetes, Multiple Sklerose.

Auch ME/CFS oder Long Covid wurden bei vielen Patienten Autoantikörper festgestellt, die auf eine Autoimmun-Reaktion hinweisen.


Autonomes Nervensystem (ANS)
Das vegetative (oder ANS) Nervensystem ist ein komplexes Netzwerk von Nervenzellen und -fasern, das den Körper reguliert und steuert. Es besteht aus dem Sympathischen Nervensystem (SNS) und dem Parasympathischen Nervensystem (PSNS). Dabei ist das PSNS entscheidend wichtig für unsere Selbstheilungskräfte.

Bei ME/CFS scheint das ANS fehlgesteuert zu sein und der Modus hängt im sympathischen System fest, das heißt der Organismus ist ständig im Kampf, Flucht oder Starre-Modus. Viele Therapien setzen darauf an, den Vagusnerv (als Teil des parasympathischen Systems) zu trainieren. Lies dazu: Warum der Vagusnerv bei CFS so wichtig ist.



Belastungsintoleranz
Die Belastungsintoleranz bei ME/CFS ist eines der Hauptsymptome. Das bedeutet, dass der Körper nach oft nur geringen mentalen oder körperlichen Aktivitäten nach 24-48 Stunden eine Zustandsverschlechterung erlebt. Die Belastungsintoleranz wird auch PEM genannt, die Post Exertional Malaise.

Deshalb ist Pacing so extrem wichtig, um keine weiteren Verschlechterungen und sogenannte Crashs zu riskieren.


Bell-Skala
Der Bell-Score wurde von David S. Bell erstellt, um den Schweregrad bei ME/CFS einstufen zu können. Mehr dazu liest du hier .


Borreliose
Eine akute oder chronische Borreliose ist eine der möglichen Ursachen für Fatigue und Schmerzen. Entweder als alleinige Ursache oder als Mitverursacher kann Borreliose sehr ähnliche Symptome verursachen wie bei ME/CFS. Mehr dazu erfährst du im Blogartikel über verschleppte Borreliose Symptome oder in der Podcast Episode mit Dr. Hopf-Seidel zur Borreliose.

Auch gibt es einen extra Artikel mit Borreliose Bildern .


Burnout
Oft wird ME/CFS irrtümlicherweise mit einem Burnout oder einer Depression verwechselt. Während es allerdings beim Burnout hauptsächlich um eine psychische Überforderung und ein emotionales Ausgebrannt handelt, ist ME/CFS deutlich eine körperliche neuroimmunologische Erkrankung. Mehr zu den Unterschieden kannst du hier nachlesen.



CO2
Kohlenstoffdioxid oder Kohlendioxid (CO2) ist eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff. Die richtige Menge an CO2 ist für die Gesundheit sehr wichtig.

Ein niedriger CO2-Wert im Blut kann verschiedene Symptome verursachen, darunter Müdigkeit, Benommenheit, Schwindel, Muskelkrämpfe und Herzrasen. Deshalb ist z.B. die Buteyko Atmung so hilfreich und wichtig, um den CO2 Wert zu erhöhen. Auch die IHHT hat Auswirkungen auf den Kohlendioxid-Haushalt im Organismus.

Bei chronischer Fatigue und ME/CFS kann dieses Thema ein guter Ansatz sein, um die Gesundheit zu fördern.


Crash
Aufgrund der Belastungsintoleranz kommt es bei ME/FS schnell zu einem Crash – also einer Verschlechterung nach wenig Anstrengung. Dieser kann Stunden, Tage oder Monate andauern.

Manche unterscheiden auch zwischen Dip (nur kurzfristige Verschlechterung) und Crash (längere und schlimmere Verschlechterung). Um solche Dips oder Crashs zu vermeiden, hilft Pacing.


Chronisch rezidivierende Viren
Chronisch rezidivierende Viren (CRV) sind eine Gruppe von Viren, die zu wiederkehrenden Krankheiten führen können. Die häufigsten Erkrankungen sind u.a. Herpes, HIV und Hepatitis. Aber auch bei ME/CFS spielen sie eine Rolle. CRV können sich im menschlichen Körper verstecken und viele Jahre latent (inaktiv) bleiben, bevor sie wieder aktiv werden und Symptome verursachen.


Chronische Borreliose
Chronische oder auch akute Borreliose ist eine Krankheit, die durch von Zecken übertragene Bakterien (Borrelia Burgdorferi) verursacht wird. Es wird vermutet, dass sie auch durch Bremsen oder Mückenstiche übertragen wird.

Es handelt sich um eine sogenannte „Schädel-Gesichts-Lyme“ (SFL), die sich auf den Kopf und das Gesicht des Menschen ausbreitet. Die Bakterien vermehren sich in den Lymphknoten und wandern dann über die Blutbahn in andere Körperregionen. Die Krankheit kann zu schweren Symptomen, ähnlich wie bei ME/CFS, führen. Deshalb kann die chronische Borreliose eine der Ursachen bei ME/CFS sein oder sogar eine der Ausschluss-Diagnosen.


Colitis Ulcerosa
Die Colitis ulcerosa ist eine chronisch entzündliche Darmerkrankung, die zu einer Schädigung des Darms und zu Geschwüren führt. Die Krankheit betrifft den gesamten Dickdarm und kann auch den Anus und das Rektum betreffen. Die Symptome sind unter anderem Durchfall, Blut im Stuhl, Bauchschmerzen und Appetitlosigkeit. Die Krankheit kann eine der Ursachen oder Unterhalter für ME/CFS sein.



Darmsanierung
Der Darm ist eines der wichtigsten Organe des menschlichen Körpers. Er ist verantwortlich für die Verdauung, die Resorption von Nährstoffen, die Produktion von Vitaminen und die Abwehr von Krankheitserregern. Leider ist er auch anfällig für eine Vielzahl von Störungen, die bis hin zu Autoimmunerkrankungen und chronischen Krankheiten führen können.

Eine Darmsanierung ist ein Prozess, der den Darm von Giftstoffen befreit und die Darmflora wiederherstellt. Dies kann durch die Einnahme einer Reihe von Nahrungsergänzungsmitteln, Enzymen und Probiotika sowie durch eine Änderung der Ernährung erreicht werden.


Depression
Oft wird ME/CFS irrtümlicherweise mit einer Depression verwechselt. Während es allerdings bei der Depression hauptsächlich um eine psychische Erkrankung handelt, ist ME/CFS deutlich eine körperliche neuroimmunologische Erkrankung.

Trotzdem kann ME/CFS natürlich auch depressiv machen, aber dann handelt es sich um eine Sekundärkrankheit, also eine Folge der hauptsächlichen Erkrankung. Mehr zu den Unterschieden kannst du hier nachlesen.


Diagnose ME/CFS
Es gibt keine spezifischen Biomarker, um ME/CFS zu diagnostizieren. Deshalb werden erst andere Krankheiten ausgeschlossen (z.B. Rheuma, HIV, Tumor). Die Diagnose erfolgt dann anhand der Krankengeschichte und der Kombination an Symptomen, mithilfe der kanadischen oder internationalen Kriterien für ME/CFS. Eines der Hauptsymptome bei ME/CFS ist die Belastungsintoleranz (PEM oder PENE).


Durchblutung
Die Durchblutung spielt für einen gesunden Organismus eine sehr wichtige Rolle. Bei vielen ME/CFS und Long Covid Patienten scheint diese gestört zu sein, besonders in den Kapillaren, also den sehr dünnen Blutgefäßen. Dadurch erhalten die Zellen nicht genügend Sauerstoff und andere wichtige Stoffe. Als Folge gerät der Körper schon bei geringen Anstrengungen in einen anaeroben Bereich, was wiederum zur Verschlechterung führt.

Mehr dazu liest du im Artikel über das hochwirksame 30-Sekunden-Training bei Long Covid und ME/CFS.



Elektrosmog EMF
Elektrosmog ist die elektromagnetische Strahlung, die von elektrischen und elektronischen Geräten ausgestrahlt wird. Es gibt zwei Haupttypen von EMF-Strahlung: niederfrequente EMF und hochfrequente EMF. Niederfrequente EMF kommt von Geräten wie Elektrizitätsleitungen, Haushaltsgeräten und Industriemaschinen.

Diese Art der Strahlung ist nicht so gesundheitsschädlich wie hochfrequente EMF, aber sie kann immer noch zu gesundheitlichen Problemen führen, wenn Sie zu viel davon ausgesetzt sind. Hochfrequente EMF kommt von Geräten wie Mobiltelefonen, WLAN-Routern und Babyphones. Diese Art der Strahlung ist sehr gesundheitsschädlich und kann zu vielen gesundheitlichen Problemen führen und chronische Krankheiten unterhalten.


Ehlers Danlos Syndrome
Ehlers-Danlos Syndrom (EDS) ist eine komplexe Bindegewebsstörung, die durch eine Veränderung (Mutation) in einem oder mehreren Genen verursacht werden. Bindegewebe ist das Netzwerk von Fasern und Zellen, das alle Teile des Körpers zusammenhält. Die Störungen führen zu Anomalien in den Fasern des Bindegewebes. Das EDS kann u.a. zu chronischen Schmerzen und Fatigue Symptomen kommen. Deshalb ist es eines der Ausschluss-Diagnosen oder ein Mitverursacher bei ME/CFS.


Endometriose
Endometriose ist eine Erkrankung, bei der die Zellen, die der Gebärmutterschleimhaut ähneln, außerhalb der Gebärmutter wachsen. Ihre Hauptursache ist das Ungleichgewicht des weiblichen Hormonprofils und wird öfters mit CFS in Verbindung gebracht.


Energiesystem
Das menschliche Energiesystem ist ein komplexes System von Energiequellen und -flüssen, die den menschlichen Körper am Laufen halten. Es besteht aus drei Hauptkomponenten: dem Energieproduktionssystem, dem Energietransportsystem und dem Energieverwaltungssystem.

Das Energieproduktionssystem ist verantwortlich für die Erzeugung von Energie in Form von ATP (Adenosintriphosphat), der „Währung“ der Zellenergie.

Die Hauptquelle für ATP ist die Zellatmung, bei der Glukose in ATP umgewandelt wird. Das Energietransportsystem ist für den Transport von ATP durch den Körper verantwortlich. Der wichtigste Bestandteil dieses Systems ist das Blut, das ATP zu den Zellen transportiert.

Das Energieverwaltungssystem ist für die Steuerung des ATP-Flusses innerhalb der Zellen verantwortlich. Zu diesem System gehören die Mitochondrien, die „Kraftwerke“ der Zelle. Deshalb ist das Thema Mitochondrien ein ganz wichtiges sowohl bei ME/CFS als auch bei Long Covid.


Entgiftung
Durch die Industrialisierung sind wir zunehmend mit Giftstoffen konfrontiert, die uns chronisch krank machen können. Deshalb ist Entgiftung sehr wichtig. Entgiftung ist ein natürlicher Prozess, bei dem der Körper Schadstoffe aus dem Blut und dem Gewebe entfernt.

Diese natürliche Entgiftung fördern wir durch eine gesunde Ernährung, ausreichendes Trinken und Nahrungsergänzungsmittel. Bei einer hohen toxischen Belastung, wie oft bei ME/CFS der Fall ist, braucht es meist eine zusätzliche Entgiftungskur wie z.B. das Cutler-Protokoll oder das Protokoll von Dr. Birgitt Theuerkauf.

Mehr hörst du auch in den Entgiftungs-Podcast-Episoden 48 (Basiswissen Entgiftung als wichtigen Therapie-Baustein bei ME/CFS), 49 (Dr. Birgitt Theuerkauf über Schwermetall Ausleitung und natürliche Entgiftung) und 78 (Mit Martin über schwerwiegende Entgiftungsfehler bei der Schwermetall-Ausleitung)


Erfahrungsberichte ME/CFS
Für die eigene Selbstwirksamkeit und Zuversicht mit der Krankheit können hoffnungsvolle Erfahrungsberichte anderer Betroffener eine enorme Hilfe sein. Deshalb findest du auf dieser Webseite viele unterschiedliche Erfahrungs-Berichte, die dir praktische Hilfen und Hoffnung geben können.

Zum Beispiel Kathi’s Genesung und wie auch du deine Batterien wieder mehr aufladen kannst.



Fibromyalgie
Fibromyalgie ist eine chronische Schmerzerkrankung, die von Schlafstörungen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Problemen und Reizbarkeit begleitet wird. Die Betroffenen leiden unter ständigen Schmerzen, die sich durch den ganzen Körper ziehen. Die Schmerzen können in Schüben auftreten oder ständig vorhanden sein. Viele Menschen mit ME/CFS leiden auch unter Fibromyalgie.


Freie Radikale
Freie Radikale sind chemische Verbindungen (Moleküle), denen ein Elektron fehlt. Dies macht sie besonders reaktionsfreudig, da sie ein unvollständiges Molekül darstellen und versuchen, dies durch Reaktionen mit anderen Molekülen zu korrigieren. Dadurch bekämpfen sie oft körpereigene Mechanismen mit der Folge von: Anhäufung von Schäden in unseren Zellen, Verlust von Zellen und Geweben – bis hin zu ME/CFS oder Krebs.



G 93.3
Der Diagnoseschlüssel für das chronische Fatigue Syndrom ist G93.3! Für die Diagnose gibt es bis jetzt keine konkreten Biomarker oder Laboruntersuchungen. ME/CFS wird fast immer nur durch eine Ausschluss-Diagnostik festgestellt, wenn also alle anderen möglichen Erkrankungen ausgeschlossen werden können. Die Diagnose erfolgt aufgrund der Krankengeschichte und der Symptome, die in dem kanadischen und auch dem internationalen Kriterienkatalog aufgeführt sind. Die kanadischen Kriterien von 2003 kannst du hiernachlesen.

Die aktuelle internationale Leitlinie für Ärzte findest du HIER


Gene
Die Gene sind der chemische Bauplan für den menschlichen Körper und sind die kleinste Einheit der Erbsubstanz, die von einer Zelle weitergegeben wird. Gene befinden sich in den Zellen des Körpers und sind in Stränge aus DNA (Deoxyribonukleinsäure) organisiert.

Die DNA ist eine Art von Molekül, das die Erbinformationen enthält, die von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden. Die Gene regeln, wie der Körper entwickelt und funktioniert.

Bei ME/CFS macht es teilweise Sinn, einige Gene testen zu lassen, um z.B. die Entgiftungskapazität zu erkennen. Mehr dazu hörst du in der Podcast-Episode mit Dr. Manuel Burzler.


Glukose Regulation
Glukoseregulation ist ein komplexes System, das den Blutzuckerspiegel reguliert. Glukoseregulation ist die Fähigkeit des Körpers, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Der Körper benötigt Glukose, um Energie zu produzieren, aber zu viel Glukose kann zu gesundheitlichen Problemen führen.

Der Körper reguliert den Blutzuckerspiegel, indem er Glukose in die Zellen eines bestimmten Organs transportiert. Dieses Organ ist in der Regel die Leber. Die Leber wandelt Glukose in Glykogen um und speichert es. Wenn der Körper Glukose benötigt, wandelt die Leber das Glykogen wieder in Glukose um.

Auch erfolgt die Regulation durch die Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse und die Sensibilität des Körpers für Insulin. Die Bauchspeicheldrüse produziert Insulin, wenn der Blutzuckerspiegel steigt. Das Insulin signalisiert den Körperzellen, Glukose aufzunehmen und den Blutzuckerspiegel zu senken.


Gupta Programm
Das Gupta Programm ist ein online Selbsthilfeprogramm von Ashok Gupta und seinem Team. Ashok war ebenfalls viele Jahre an ME/CFS erkrankt und befasste sich ausführlich mit der Erkrankung. Seite seiner eigenen Heilung hilft er weiteren Betroffenen mit seinem Programm.

Das Kernstück des Programms ist das Umtrainieren des autonomen Nervensystems, um den Körper wieder verstärkt in den Regenerationsmodus zu führen.

Mehr darüber erfährst du im Blogartikel: Das Gupta Programm: Erfahrungen und alles Wissenswerte.



Halswirbelsäule, instabiles Genick
Die Instabilität der Halswirbelsäule (HWS) instabile Genick nimmt pandemische Ausmaße an. Es kann nicht nur durch Unfälle hervorgerufen werden, sondern alle möglichen Aktivitäten, Virusinfektionen und Giftstoffe. Die Auswirkungen können alle möglichen Symptome sein bis hin zum chronischen Fatigue Syndrom. Deshalb gilt das instabile Genick als eine der Ursachen bei ME/CFS.

Mehr dazu hörst im Podcast mit Karina Sturm.


Hashimoto-Thyreoiditis
Bei der Autoimmunkrankheit Hashimoto-Thyreoiditis ist die Schilddrüse chronisch entzündet. Die Schilddrüse ist eine kleine, butterblume-förmige Drüse, die sich in der Mitte des Halses befindet, in der Nähe der Luftröhre. Die Schilddrüse produziert zwei Hormone, Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4), die den Stoffwechsel regulieren und die Körpertemperatur kontrollieren.

Bei Hashimoto-Thyreoiditis greift das Immunsystem die Schilddrüse an, wodurch sie nicht mehr genügend Hormone produzieren kann. Geschätzte 10% aller an ME/CFS Erkrankten leiden auch unter Hashimoto-Thyreoiditis.


Histamin
Histamin ist ein Gewebshormon und Neurotransmitter, der an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt ist und für die Regulierung zahlreicher Körperfunktionen verantwortlich ist. Es kommt sowohl im menschlichen Körper als auch in vielen Lebensmitteln vor. Histamin hat Einfluss auf allergische Reaktionen, auf das Immunsystem, die Muskelkontraktion, die Durchlässigkeit der Blutgefäße und die Magensaftsekretion.


HIV, Aids
HIV steht für Human Immunodeficiency Virus. Es ist ein Virus, das das Immunsystem schwächt und andere Krankheiten begünstigt. AIDS steht für Acquired Immune Deficiency Syndrome. Es ist eine Krankheit, die durch das HIV-Virus ausgelöst wird. AIDS ist die letzte Stufe der HIV-Erkrankung.

Die immunologische Erkrankung ME/CFS oder Long-Covid ist sehr ähnlich. Deshalb gilt HIV auch als eine der Ausschluss-Diagnosen.


Homöostase
Die Homöostase ist die Fähigkeit des Organismus, seinen internen Zustand zu regulieren, um sich an die Veränderungen der äußeren Umgebung anzupassen. Dadurch kann der Körper z.B. die Körpertemperatur, Körperflüssigkeit, Sauerstoff- und Nährstoffkonzentrationen im Körper stabil halten. Dieser Regelkreis ist notwendig, um den Körper in einem gesunden Zustand zu halten. Bei einer (chronischen) Krankheit ist der Körper also nicht mehr in seiner Homöostase.


Hormone, Hormonsystem
Hormone sind chemische Botenstoffe, die im Körper produziert werden und an Rezeptoren andocken. Dieses Andocken aktiviert oder deaktiviert bestimmte Körperfunktionen wie Fortpflanzung, Stoffwechsel, Schlaf, Wohlbefinden und Wachstumsregulation. Die Produktion und der Abbau von Hormonen werden durch das sogenannte Hormonsystem reguliert, das aus der Hypophyse, den Hoden, den Nebennieren, der Schilddrüse und der Bauchspeicheldrüse besteht.


HPU
Die Hämopyrrollaktamurie (HPU) ist eine Erbkrankheit, die den Stoffwechsel beeinträchtigt und zu ähnlichen Symptomen führt wie bei ME/CFS oder Long Covid. HPU führt dazu, dass im Körper zu wenig Vitamin B6 und Zink vorhanden sind. Diese Stoffe sind wichtig für bestimmte Enzyme, die dabei helfen, einen Teil des Blutes namens Häm zu bilden. Bei Menschen mit HPU funktionieren diese Enzyme nicht richtig, weil ihnen Vitamin B6 und Zink fehlen.

Lies mehr dazu im Artikel: HPU als mögliche Ursache bei chronischer Fatigue.



ICC Internationale Konsenskriterien
Die internationalen Konsenskriterien legen fest, welche Parameter gegeben sein müssen, damit ein Patient mit ME/CFS diagnostiziert werden kann. Sie sind eine Weiterentwicklung der kanadischen Konsenskriterien. Eines der Kriterien im ICC ist z.B. die Belastungsintoleranz (PEM oder PENE).


Immunsystem
Das Immunsystem ist ein komplexes System, das den Körper vor schädlichen Einflüssen schützt. Dazu gehören Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten und andere Fremdkörper, die in den Körper gelangen können. Das Immunsystem besteht aus vielen verschiedenen Komponenten, die alle zusammenarbeiten.

Dazu gehören das lymphatische System, das Blut, die Milz, die Thymusdrüse, die Knochenmarkszellen, das Lymphgewebe und die Lymphozyten. Dieses System ist bei ME/CFS stark geschwächt und/oder gleichzeitig überaktiv bis hin zu fehlgeleitet.

Deshalb ist die Untersuchung bei einem Immunologen eine der ersten Schritte beim chronischen Fatigue Syndrom.


IST-Diagnose und Therapie
Die ST-Diagnostik ist eine ganzheitliche nicht invasive Messmethode, um die elektrophysikalischen Frequenzmuster des Organismus an Akupunkturpunkten zu bestimmen. Diese Punkte stehen in direkter Beziehung zum Grundregulationssystem (GRS) oder dem zentralen Immunsystem.

Durch die IST-Diagnose können alle möglichen Viren, Bakterien, Parasiten und Krankheiten festgestellt werden. Anschließend wird ein individuell, umfassendes Therapiekonzept erstellen, das u.a. auch extra angefertigte Nosoden beinhaltet, die der Patient als Immuntherapie oral einnimmt. Viele Menschen mit chronischer Erkrankung haben die IST-Therapie als eine der wirksamsten Methoden erlebt. Mehr zur IST-Diagnose und IST-Therapeuten in deiner Nähe kannst du hierfinden.

Mehr dazu hörst du auch im Podcast mit Kristine Fredriksson.



LDN – Low Dose Naltrexon
Naltrexon ist ein Medikament für die Entwöhnungsbehandlung Opiat- und Alkoholabhängigen nach einer Entgiftung. Niedrigdosiert kann Low Dose Naltrexon (LDN) als off label Medikament bei Schmerzen eingesetzt werden, weil es die körpereigene Produktion von Endorphinen stimuliert. Immer wieder berichten ME/CFS Betroffenen von einer Verbesserung der Schmerzsymptome.


Lightning Process
Der Lightning Process ist ein dreitägiges Seminar von Phil Parker, das u.a. für ME/CFS Betroffene zugeschnitten ist. Der LP hat schon vielen Betroffenen in außergewöhnlicher und oft auch in kurzer Zeit zur Genesung verholfen. Gleichzeitig ist es aber auch sehr umstritten, u.a. wegen des Preises, wegen mancher Geheimnistuerei und auch, weil die Verantwortung teilweise zu sehr auf die Betroffenen gelegt wird. Das heißt, wenn die Teilnehmer dann doch nicht gesunden, wird ihnen manchmal die Schuld gegeben.

Mehr dazu hörst du im Podcast-Gespräch mit Gwendolin.


Long Covid
Der Ausdruck Long Covid bezieht sich auf die Anzeichen, die mehr als vier Wochen nach einer Infektion mit dem Coronavirus fortbestehen. Wenn diese Symptome nach drei Monaten noch vorhanden sind und mindestens zwei Monate andauern oder zurückkehren, wird dies offiziell als Post Covid bezeichnet. Wir tendieren jedoch dazu, Long Covid als Bezeichnung zu verwenden, da es prägnanter auf einen berechtigten Verweis auf eine verchronisierte Entzündung hinweist.

Es ist entscheidend, klarzustellen, dass nicht alle, die unter Long Covid leiden, auch ME/CFS entwickeln, da die Symptome von Patient zu Patient beträchtlich unterschiedlich sein können.

Einige haben beispielsweise über Monate „lediglich“ Atemprobleme oder verlieren ihren Geruchssinn. Andere hingegen erleben seit der Corona-Infektion (oder einer Impfung gegen Corona) starke Erschöpfung und weitere Anzeichen, die denen bei ME/CFS ähneln. Wenn diese Anzeichen mehr als sechs Monate anhalten, kann ME/CFS diagnostiziert werden.


Lotsen-Beratung
Betroffene mit ME/CFS oder Long Covid fühlen sich oft hilflos, was Untersuchungen, Auswertungen der Ergebnisse und mögliche nächste Schritte angeht. Viele Ärzte kennen sich noch nicht aus mit der Erkrankung und Patienten sind oft auf sich alleine gestellt. Deshalb hilft in solchen Fällen eine sogenannte Lotsenberatung, also eine Person, die dich darin unterstützt, die passenden nächsten Untersuchungen zu planen und Labor-Ergebnisse richtig auszuwerten.

Wir als Fasynation machen keine solche Lotsenberatung. ABER Martin von der ME/CFS Selbsthilfe Köln bietet entgeltliche Lotsenberatung bei ME/CFS und Long Covid per Telefon oder Email an. Du kannst ihm z.B. alle deine Blutuntersuchungen zuschicken, um konkrete Ratschläge zu bekommen, was als nächstes zu tun ist. Du erreichst ihn per Email: lotsenberatung@fatiguefunk.de


Lymphatisches System
Das Lymphsystem ist ein Teil des Immunsystems und spielt eine wichtige Rolle bei Infektionen. Es besteht aus Organen, Geweben und Zellen, die dafür sorgen, dass Flüssigkeit im Körper zirkuliert und Abfallstoffe aus dem Gewebe gespült werden.

Es ist ein Netzwerk von Schlagadern, Lymphenoden und Lymphgefäßen. Die Lymphgefäße sammeln das überschüssige Wasser und die Abfallprodukte der Zellen ein und transportieren sie zurück in die Blutbahn. Die Lymphknoten filtern das lymphatische Fluid, um zu sehen, ob es Fremdstoffe enthält, und produzieren dann Antikörper, um diese Fremdstoffe zu bekämpfen.

Die Perrin-Technik hat bei vielen Betroffenen zu spürbarer Verbesserung beigetragen.


Lymphozytentransformationstest (LTT)
Beim LTT wird mithilfe des Blutes die T-Zellfunktionen und die Lymphozytenfunktion geprüft, um z.B. einen zellulären Immundefekt feststellen zu können. Solche Tests sind u.a. bei häufigen Virusinfekten sinnvoll, oder um eine Sensibilisierung gegen Fremdantigene oder Autoantigene (Autoimmunerkrankungen) festzustellen. Auch bei Umwelterkrankungen (wie bei ME/CFS) wird über den LTT geprüft, ob allergische Reaktionen gegenüber Umweltstoffen bestehen.



Mastzellen
Mastzellen sind körpereigene Zellen (eine Art weiße Blutkörper), die an der Regulation des Immunsystems beteiligt sind und den Körper vor Infektionen schützen sollen. Sie können sich in verschiedenen Körpergeweben wie z.B. der Haut, dem Magen-Darm-Trakt oder den Atemwegen befinden. Mastzellen reagieren auf bestimmte Reize wie z.B. Bakterien, Viren oder andere Fremdkörper und geben daraufhin verschiedene Botenstoffe ab. Diese Botenstoffe (wie z.B. Histamin) können unterschiedliche Wirkungen haben, zum Beispiel Juckreiz oder Rötung der Haut hervorrufen. Mastzellen spielen daher sowohl bei Allergien als auch bei Entzündungsreaktionen eine wichtige Rolle.


Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS)
Das Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS) ist eine autoimmunbedingte Erkrankung, die durch eine übermäßige Aktivierung der Mastzellen verursacht wird. MCAS kann zu vielen Symptomen führen, von leichten Hautausschlägen bis hin zu lebensbedrohlichen anaphylaktischen Reaktionen. Solche Reaktionen können schon durch sonst harmlose Umweltreize ausgelöst werden.


Magnetfeldtherapie
Magnetfeldtherapie ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode, die auf der Annahme basiert, dass unser Körper elektromagnetische Felder produziert und nutzt, um zu heilen. Durch die Anwendung von Magnetfeldern auf den Körper wird die natürliche Heilungskraft des Körpers angeregt und die Selbstheilungskräfte werden aktiviert.

Dabei werden die Wechselwirkungen zwischen Magnetfeldern und lebenden Zellen genutzt, um Schmerzen zu lindern, die Durchblutung zu verbessern, Entzündungen zu reduzieren und die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen. ME/CFS Betroffene berichten von positiv darüber.


Mikronährstoffe
Mikronährstoffe sind Nährstoffe, die der Körper in sehr geringen Mengen benötigt. Sie sind an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt und tragen so zu einer gesunden Funktion des Körpers bei. Die meisten Mikronährstoffe werden über die Nahrung aufgenommen, einige können aber auch vom Körper selbst hergestellt werden.

Die 47 wichtigsten Mikronährstoffe sind Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und Aminosäuren. Jeder dieser Nährstoffe hat spezifische Aufgaben im Körper und trägt so zu einer gesunden Funktion bei.

Mikronährstoffmangel kann zu ernsten Gesundheitsproblemen führen. Bei ME/CFS besteht oft ein Mangel, deshalb sind manche Nahrungsergänzungsmittel zumindest für eine Zeit sinnvoll.


Mikronährstoff-Analyse oder Mineralstoffprofil
Ein Mineralstoffprofil ist eine Untersuchung, die die Konzentration verschiedener Mineralstoffe im Körper misst.

Eine Mikronährstoffanalyse beinhaltet eine breitere Palette von Nährstoffen, einschließlich Vitaminen, Mineralstoffen und anderen essenziellen Nährstoffen wie Aminosäuren, Fettsäuren und Antioxidantien.

Durch solch eine Analyse können Mangelzustände oder Überschüsse erkannt werden, um dann gezielte Behandlungen oder Ernährungsanpassungen vorzunehmen, z.B. Eisen, Zink, Vitamin B12 und oder Vitamin D aufzufüllen.

Gerade bei Erschöpfung und auch Schmerzzuständen ist solch eine Analyse eine der ersten Maßnahmen, um den Organismus mit allen nötigen Mikronährstoffen zu versorgen.


Milieu
Das Milieu im Körper ist ein komplexes System. Es ist sozusagen die Umgebung der (Stamm)Zellen. Es besteht aus den Flüssigkeiten, Zellen und Geweben, die den Körper umgeben und ihn mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgen.

Es gibt viele Faktoren, die das Milieu im Körper beeinflussen, wie z.B. Ernährung, Bewegung, Alter, Krankheit und Medikamente. Stammzellenforscher sagen, dass für die Gesundheit der Zelle das Milieu manchmal wichtiger ist als die Zelle selbst. Das bedeutet, dass wir viel für unsere Gesundheit tun können, auch wenn wir nicht direkt die Zellen an sich heilen.


Mitochondrien
Mitochondrien sind meist mehrere Hundert kleine, energiereiche Organellen in jeder Zelle. Sie sind die „Kraftwerke“ unseres Körpers, die für die Produktion von Energie zuständig sind. Die Energie, die unsere Zellen brauchen, um zu funktionieren, wird in Form von ATP (Adenosintriphosphat) produziert. ATP ist die Energiequelle für alle unsere Körperfunktionen, vom Herzschlag bis zum Atmen, von der Verdauung bis zur Bewegung. (Nicht nur) bei chronischen Krankheiten sind die Mitochrondrien beschädigt, sodass nicht mehr genügend Energie produziert werden kann. Man spricht dann von einer Mitochondriopathie.


Mitochondriophatie
Mitochondriopathien sind eine heterogene Gruppe von Erkrankungen, die durch Schäden an den Mitochondrien verursacht werden. Diese Schäden können zu einer Störung der Atmungskette und damit zu einer reduzierten Produktion von ATP (Adenosintriphosphat) führen.

Die Symptome der Mitochondriopathie sind sehr unterschiedlich und hängen stark von dem betroffenen Gewebe ab. Zu den häufigsten Symptomen gehören Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen sowie Herzrhythmusstörungen, bis eben hin zum chronischen Erschöpfungssyndrom.


Morbus Crohn
Morbus Crohn ist eine chronisch entzündliche Darmerkrankung, die zu Symptomen wie Durchfall, Bauchkrämpfen und Blähungen führen kann. Die Krankheit kann sich auf den gesamten Verdauungstrakt auswirken und in schweren Fällen zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen. Die Krankheit kann eine der Mitverursacher oder Verschlimmerer bei ME/CFS sein.


Multiple Chemical Sensitivity (MCS)
Die multiple Chemikalien Sensitivität ist eine multisystemische Erkrankung mit einer vielfachen Chemikalienunverträglichkeit. Diese Chemikalien können in Luft, Wasser, Nahrung, Medikamenten, Duftstoffen, Reinigungsmitteln, Kleidung, Kunststoffen und vielem mehr enthalten sein. Menschen mit MCS können auch auf bestimmte Gerüche, Geräusche, Lichter oder Temperaturen reagieren. Die Symptome der MCS können von leichten Unwohlsein bis hin zu schweren gesundheitlichen Problemen reichen. Viele an CFS Erkrankte haben auch eine MCS entwickelt.


Multisystemische Krankheit
Krankheiten, die sich auf verschiedene Körpersysteme auswirken, werden als multisystemische Erkrankungen bezeichnet. Diese Krankheiten wirken sich auf das Herz-Kreislauf-System, das Verdauungssystem, das Immunsystem, das Nervensystem, das Muskel-Skelett-System und das Hormonsystem aus UND alle Systeme bedingen sich gegenseitig. Dadurch ist eine multisystemische Erkrankungen meist sehr komplex.


Myalgische Enzephalomyelitis (ME)
Der Begriff Myalgische Enzephalomyelitis (ME) steht für eine Nervenentzündung im Gehirn, die Muskelschmerzen verursacht. My = Muskel, algische = Schmerzen, Enzephalo = Gehirn, myel = Nerv, itis = Entzündung. In der internationalen Kodierung aller Krankheiten ist ME gemeinsam mit dem chronischen Erschöpfungssyndrom CFS unter dem IGE Code G 93.3 aufgeführt.



Nährstoffmängel
Eine der Ursachen für Fatigue oder bestimmte Schmerzen ist, dass der Körper nicht ausreichend Mikronährstoffe speichert oder zugeführt bekommt. Siehe auch Mikronährstoffe.


Naturheilkunde
Die Naturheilkunde ist gerade bei chronischen Erkrankungen eine sinnvolle Ergänzung. Meistens setzt sie nicht an den vielen und individuellen Symptomen an, sondern versucht den Allgemeinzustand des Körpers zu verbessern und somit die Selbstheilungskräfte zu stärken.


Nebennierenschwäche
Die Nebennieren sind kleine, runde Drüsen, die sich neben den Nieren befinden. Sie produzieren Hormone, die den Körper bei Stress regulieren. Eine Nebennierenschwäche ist eine Störung, bei der die Nebennieren nicht genügend Hormone produzieren, was zu vielen Symptomen führen kann. Z.B. Müdigkeit, Schwäche, Kopfschmerzen, Depressionen, Schlafstörungen, Nervosität und anderen. Bei ME/CFS mag es sinnvoll sein, die Nebennieren testen zu lassen.


Neurotransmitter
Neurotransmitter sind chemische Botenstoffe, die die Signale zwischen den Nervenzellen regulieren. Diese Botenstoffe sind für zahlreiche Funktionen im Körper verantwortlich und regulieren u.a. Gefühle, Schlaf, Appetit und unsere Wahrnehmung. Serotonin und Dopamin sind zwei der bekanntesten Neurotransmitter.

Serotonin ist der Neurotransmitter, der für unsere Stimmung verantwortlich ist. Dopamin ist der Neurotransmitter, der unsere Bewegung, unsere Wahrnehmung und unsere Gefühle reguliert. Bei ME/CFS wird bei einigen Betroffenen ein geringer Wert an Dopamin getestet, was die typischen Symptome noch mehr verstärkt.


NICOs
NICOs steht für „Neuralgically Induced Cavitational Osteonecrosis“ und können Mit-Verursacher für chronische Erkrankungen wie eben ME/CFS sein.

NICOs sind Entzündungen oder Nekrosen (abgestorbenes Knochengewebe) in den Kieferknochen, die durch nervenbedingte Prozesse ausgelöst werden. Diese Entzündungen können durch traumatische Ereignisse wie Zahnextraktionen, Wurzelkanalbehandlungen oder andere chirurgische Eingriffe im Kieferbereich verursacht werden.



Orthostatische Intoleranz (OI)
Orthostatische Intoleranz (oder Hypotonie) bedeutet, dass der Körper unfähig ist, den Kreislauf an eine aufrechte Position (Orthostase) anzupassen. Beim aufrechten Stehen fällt der Blutdruck rapide ab und es kommt zu Schwindel und anderen Kreislaufproblemen. Die orthostatische Intoleranz ist eines der Hauptmerkmale bei POTS und ist oft eines der Beschwerdebilder bei ME/CFS.


Oxidativer Stress
Oxidativer Stress ist ein natürlicher Prozess, wenn unser Körper Zellen repariert und Energie produziert. Wenn wir jedoch mehr freie Radikale produzieren, als unser Körper abbauen kann, führt dies zu einem Ungleichgewicht zwischen oxidativen Reaktionen und Antioxidantien. Das wiederum kann Zellen, Gewebe und DNA schädigen. Meist spricht man erst bei diesem Ungleichgewicht vom oxidativen Stress. Er ist Mit-Ursache für viele chronischen Krankheiten, einschließlich ME/CFS.



Pacing
Pacing steht für das individuell angepasste und kontinuierliche Ausbalancieren zwischen Aktivität und Ruhe, um eine Verschlechterung des Zustandes zu vermeiden und den Heilungsprozess zu unterstützen. Dieser schonende Umgang mit den eigenen Energie-Ressourcen ist gerade bei CFS sehr wichtig, weil eine (manchmal schon geringe) Überforderung schnell zu einem Rückfall führen kann. Mehr dazu liest du in Pacing bei ME/CFS.


Parasiten
Parasiten können eine der Mitverursacher bei ME/CFS sein.

Parasiten sind lebende Organismen, die sich von den Körpern anderer lebender Organismen ernähren und zu deren Schaden leben. Einige Parasiten können Krankheiten verursachen, während andere einfach nur unangenehm sind. Die häufigsten Parasiten in Deutschland sind Würmer wie Spulwürmer, Hakenwürmer oder Bandwürmer. Auch kleinere Parasiten wie beispielsweise Babesien, Malaria oder Toxoplasmen sollte man unbedingt auch als mögliche Verursacher mit in Betracht ziehen.

Mehr über Toxoplasmose erfährst du im Podcast mit Dr. Auf der Straße.


Pfeiffersches Drüsenfieber
Pfeiffersches Drüsenfieber (infektiöse Mononukleose) ist eine Viruserkrankung, die durch das Epstein-Barr-Virus (EBV) ausgelöst wird. Oft wird sie als normale Grippe missverstanden, weil die Symptome sehr ähnlich sind: Müdigkeit, Erschöpfung, Fieber, geschwollene Lymphknoten und Gliederschmerzen. Das Pfeiffersche Drüsenfieber oder der EBV sind oft Auslöser von ME/CFS.


PEM
Post-Exertional Malaise PEM steht für die Verschlechterung nach körperlicher und geistiger Aktivität. Diese Belastungsintoleranz PEM ist eines der Hauptsymptome bei ME/CFS. Deshalb sind Physiotherapie und andere körperliche Belastungen mit Vorsicht zu betrachten. Stattdessen ist Pacing angesagt.


PENE
Post-Exertional Neuroimmune Exhaustion (PENE) beschreibt, wie auch PEM, die typische neuroimmunologische Reaktion des Körpers auf Anstrengung bei ME/CS. Schon bei geringer mentaler oder körperlicher Belastung ist der Körper komplett erschöpft, weil nicht fähig ist, auf Abruf genügend Energie bereitzustellen.


Polyvagal-Theorie
Die Polyvagal-Theorie ist eine von Stephen Porges untersuchte Theorie über die Funktion des autonomen Nervensystems. Laut Porges prüft das autonome Nervensystem ständig unterbewusst, ob wir in Gefahr oder in Sicherheit sind. Während bei Gefahr laut anderen Theorien oft nur Kampf oder Flucht als Option zur Verfügung stehen, gibt es laut Porges noch die dritte Möglichkeit: die Starre oder ein Einfrieren.

Nach traumatischen Ereignissen, aber auch bei chronischen Erkrankungen wie ME/CFS, kann es sein, dass das Nervensystem in der Starre stecken bleibt. Diese gilt es nun durch eine angepasste Polyvagal-Theorie-Therapie aufzulösen.


Posturales orthostatisches Tachykardiesyndrom (POTS)
POTS ist eine Störung des autonomen Nervensystems und geht oft mit weiteren Erkrankungen und Beschwerden einher. Durch eine erhöhte Herzfrequenz kann es zu Schwindel, Ohnmacht, Kreislaufproblemen und anderen Symptomen kommen und das Leben stark einschränken. Bei vielen ME/CFS Betroffenen ist auch POTS festgestellt worden. Ein Hauptmerkmal von POTS ist die orthostatische Intoleranz. Mehr über POTS kannst du auch HIER nachlesen.


Präbiotika
Präbiotika sind grundsätzlich bei chronischen Erkrankungen hilfreich, um den Darm und somit auch das Immunsystem zu stärken.

Präbiotika sind Nahrungsbestandteile, die die Gesundheit des Darms fördern, indem sie das Wachstum und die Aktivität von nützlichen Darmbakterien stimulieren.

Es gibt Präbiotika als Nahrungsergänzungsmittel, aber sind auch in vielen Lebensmittel enthalten. Zum Beispiel: Zwiebeln, Knoblauch, Chicorée, Artischocken, Spargel, Bananen, Hafer, Vollkornprodukte (z.B. Vollkornbrot, Vollkornnudeln), Leinsamen, Pastinaken und Sojabohnen.


Probiotika
Probiotika sind lebende Bakterien, die unsere Darmflora aufbauen und unterstützen. Durch die Einnahme von Probiotika kann unser Darm gesünder und das Immunsystem gestärkt werden. (Eine wichtige Voraussetzung für viele weitere Therapien).

Probiotika sind in verschiedenen (besonders fermentierten) Lebensmitteln enthalten wie z.B. Joghurt, Kefir, Buttermilch, Sauerkraut und Kimchi. Für eine Darmsanierung (z.B. beim Leaky Gut Syndrom) kannst du sie zusätzlich in Kapselform, Pulver oder Flüssigkeiten einnehmen.



Retroviren
Retroviren sind eine Art von Virus, das sich in die DNA einer Zelle einnistet und sich von dort aus repliziert. Bei der Vermehrung dieser sogenannten RNA-Viren wird eine einzelsträngige Genom-RNA in mehreren Prozess-Stufen in eine doppelsträngige DNA (Provirus) umgeschrieben. Es gibt verschiedene Arten von Retroviren, die verschiedene Krankheiten verursachen bzw. auslösen können, wie zum Beispiel HIV oder eben auch ME/CFS.



Sauerstoff-Therapien
Unsere Zellen brauchen Sauerstoff für die Energiegewinnung. Oft haben ME/CFS Betroffene einen Mangel an Sauerstoff im Blut. Es gibt unterschiedliche Verfahren der Sauerstoff-Therapie, um die Sauerstoffkonzentration im Blut zu erhöhen. Dadurch steht dem Körper mehr Energie zur Verfügung und das Immunsystem und die Leistungsfähigkeit steigt.

Die Sauerstoff-Therapie wird oft auch bei Spitzensportlern genutzt, um ihre Leistung zu steigern. Bei ME/CFS hat es manchen Personen geholfen, allerdings haben andere auch starke Verschlimmerungen erlebt. Deshalb ist hier sehr darauf zu achten, dass die Therapie sehr vorsichtig startet und ständig überprüft wird, ob der Körper die Therapie verträgt.


Schwermetalle
Seit der Industrialisierung wird unser Organismus immer mehr mit Schwermetallen belastet. Sie gehören laut der WHO zu den 10 giftigsten Substanzen und betreffen Quecksilber, Silber, Gold, Palladium, Platin, Blei, Zinn, Arsen, Nickel, Cadmium, Gadolinium und weitere. Aluminium als Leichtmetall ist für den Körper sehr toxisch.

Die Belastung geschieht u.a. durch Amalgamfüllungen oder Goldkronen im Mund, durch die verschmutzte Luft, durch Leitungswasser, Lebensmittel (besonders Fisch und Meeresfrüchte) und vieles andere. Die Überlastung von Schwermetallen im Körper kann zu chronischen Entzündungen, Mitochondriopathie bis hin zu ME/CFS führen. Deshalb ist eine Schwermetall-Entgiftung in vielen Fällen die erste Therapie bei ME/CFS.


Schimmeltoxine
Schimmel kann ein weiterer Mit-Verursacher des chronischen Fatigue Syndroms sein. Schimmel setzt giftige Substanzen frei, die von Schimmelpilzen produziert werden.

Diese Mikroorganismen wachsen oft in feuchten und schlecht belüfteten Umgebungen, wie z. B. in feuchten Wänden, Lebensmitteln oder alten Gegenständen. Wenn Schimmelpilze wachsen und sich vermehren, setzen sie Toxine frei, die als Schimmeltoxine bekannt sind.


Selbsthilfegruppen für ME/CFS
Weil sich nur wenig Ärzte mit der Erkrankung auskennen, müssen Betroffene erst recht ihr eigener Experte werden. Deshalb macht es viel Sinn, sich einer Selbsthilfegruppe anzuschließen und sich dort beraten zu lassen. Eine Liste der (leider nur wenigen) Selbsthilfegruppen in Deutschland findest du hier.


Stille Entzündungen / Silent Inflammation
Stille Entzündungen sind eine unablässige, niedrig gradige chronische Entzündung, die unseren Körper schädigen kann, ohne dass wir es bemerken. Eine stille Entzündung kann zu vielen Gesundheitsproblemen führen und weitere chronische Krankheiten verursachen oder unterhalten. Bei ME/CFS sind fast immer auch stille Entzündungen ein Thema.



Toxine
Toxine sind giftige Substanzen, die von lebenden Organismen produziert werden, sei es von Pflanzen, Tieren, Mikroorganismen oder anderen Organismen. Diese Giftstoffe können verschiedene Formen annehmen, wie chemische Verbindungen, Proteine oder Enzyme, und sie sind in der Lage, schädliche Wirkungen auf andere Organismen auszuüben.

Umweltgifte und Toxine spielen bei chronischen Erkrankungen oft eine Rolle. Diese zu vermeiden ist oft eine der grundsätzlichen Therapiebausteinen, um die Beschwerden zu lindern.
br>Mehr dazu unter “Umweltgifte”.


Toxoplasmose
Toxoplasma Gondii sind Parasiten, die ähnliche Symptome hervorrufen können wie bei ME/CFS. Deshalb ist die Toxoplasmose eine der vielen möglichen Mit-Verursacher bei ME/CFS.

Mehr über Toxoplasmose erfährst du im Podcast mit Dr. Auf der Straße



Umweltgifte
Jeder Körper ist heute mit allen möglichen Umweltgiften belastet. Durch eine ständige körpereigene Entgiftung und das Vermeiden zu vieler Gifte können viele Organismen die Menge an Giftstoffen noch irgendwie verkraften. Wenn allerdings diese Umweltgifte zu viel werden und der Körper ggf. noch eine genetische Entgiftungsstörung hat, kann diese Über-Vergiftung zu schweren Schäden führen – bis hin zur Mitochondriopathie und eben ME/CFS. Deshalb ist das Thema Entgiftung so wichtig.

Die häufigsten Umweltgifte sind:

  1. Schwermetalle:
    Dazu gehören Blei, Quecksilber, Cadmium und Arsen. Sie können in der Luft, im Wasser und in Lebensmitteln vorkommen und zu verschiedenen Gesundheitsproblemen wie Nervenschäden und kardiovaskulären Problemen führen.
  2. Luftverschmutzung:
    Dazu gehören Feinstaub, Stickoxide und flüchtige organische Verbindungen (VOCs), die durch Verkehr, Industrie und Energieerzeugung entstehen. Sie können Atemprobleme, Herzerkrankungen und sogar vorzeitigen Tod verursachen.
  3. Asbest:
    Ein natürlich vorkommendes Mineral, das in vielen Baustoffen verwendet wurde. Asbestexposition kann Lungenkrebs, Asbestose und Mesotheliom verursachen.
  4. Pestizide und Herbizide:
    Diese Chemikalien werden in der Landwirtschaft verwendet, um Schädlinge und Unkräuter zu kontrollieren. Sie können in Lebensmitteln, im Boden und im Wasser gefunden werden und können bei langfristiger Exposition Gesundheitsprobleme verursachen.
  5. Bisphenol A (BPA):
    Eine Chemikalie, die in vielen Plastikprodukten vorkommt. Es kann das Hormonsystem beeinflussen und ist mit Reproduktionsproblemen, Entwicklungsproblemen bei Kindern und anderen gesundheitlichen Bedenken verbunden.
  6. Dioxine:
    Diese hochgiftigen Verbindungen entstehen bei vielen industriellen Prozessen und Verbrennungsprozessen. Sie reichern sich in der Nahrungskette an und können krebserregend sein.
  7. Polychlorierte Biphenyle (PCB):
    Diese wurden in einer Vielzahl von Produkten verwendet und sind nun weitgehend verboten, aber sie bleiben in der Umwelt bestehen und können neurologische und reproduktive Probleme verursachen.
  8. Radon:
    Ein natürlich vorkommendes radioaktives Gas, das in Gebäuden eindringen kann und Lungenkrebs verursachen kann.
  9. Phthalate:
    Diese in vielen Kunststoffen vorkommenden Chemikalien können das endokrine System stören und zu reproduktiven und Entwicklungsproblemen führen.
  10. Mykotoxine :
    Giftige Verbindungen, die von bestimmten Schimmelpilzen produziert werden, können Atemprobleme und allergische Reaktionen verursachen.



Zellvitalisierung
Durch die Zellvitalisierung werden Giftstoffe aus den Zellen entfernt und die Zellen werden mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Die Zellen werden dadurch wieder aktiviert und können ihre Funktionen besser erfüllen. Einfluss auf die Zellvitalisierung haben u.a. unsere Ernährung, unsere Bewegung, unsere Psyche und unsere Umwelt beeinflusst.


Zytokine
Zytokine sind kleine Botenstoffe, die für die Kommunikation zwischen verschiedenen Zellen im Körper verantwortlich sind. Auch sind sie an der Steuerung von Abwehrreaktionen und Entzündungsprozessen beteiligt. Das tun sie, indem sie die Funktion von Zellen verändern, z.B. die Produktion von Enzymen anregen oder die Aktivität von T-Lymphozyten hemmen.


Zytokinanalyse
Eine Zytokinanalyse ist ein Test, der verwendet wird, um die Menge an Zytokinen in einer Probe zu messen. Die Probe kann Blut, Urin oder Gewebe sein. Die Ergebnisse der Zytokinanalyse können Aufschluss darüber geben, wie gut dein Körper auf bestimmte Infektionen oder Erkrankungen reagiert.